Jugendliche schießen nach Streit wieder um sich – Polizei nimmt zwei Tatverdächtige fest

Eskalation in Stade! Nach einem Streit zwischen zwei Gruppen junger Menschen fallen plötzlich mehrere Schüsse. Die Polizei rückt mit einem Großaufgebot an und nimmt zwei Tatverdächtige im Alter von 14 und 18 Jahren fest. Die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags laufen. Alle bekannten Informationen jetzt im Artikel.

7/13/20262 min read

Deutsche Polizeiwagen mit Blaulicht an einem Tatort bei Nacht, dazu eine Meldung über einen Schusswa
Deutsche Polizeiwagen mit Blaulicht an einem Tatort bei Nacht, dazu eine Meldung über einen Schusswa
Ein Streit zwischen zwei Gruppen junger Menschen ist am Samstagabend in Stade eskaliert und hat einen umfangreichen Polizeieinsatz ausgelöst. Nachdem im Bereich hinter einer Tankstelle an der Harburger Straße mehrere Schüsse gefallen sein sollen, rückten zahlreiche Einsatzkräfte aus. Die Polizei konnte kurze Zeit später zwei Tatverdächtige festnehmen. Verletzt wurde nach bisherigem Ermittlungsstand niemand.

Nach Angaben der Ermittlungsbehörden gingen gegen 21 Uhr mehrere Notrufe bei der Polizei ein. Zeugen berichteten von Schussgeräuschen im Bereich einer Tankstelle an der Harburger Straße. Aufgrund der unklaren Lage wurde sofort eine groß angelegte Fahndung eingeleitet, an der neben den Beamten der Polizei Stade auch Einsatzkräfte umliegender Dienststellen sowie der Bereitschaftspolizei beteiligt waren.

Im Rahmen dieser Fahndung trafen die Einsatzkräfte auf eine Gruppe von fünf bis sechs Jugendlichen beziehungsweise jungen Erwachsenen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen konnten zwei Personen als mutmaßlich an der vorausgegangenen Auseinandersetzung beteiligt identifiziert werden.

Parallel dazu meldete sich eine zweite Gruppe junger Menschen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren bei den Beamten und schilderte den bisherigen Ablauf der Ereignisse. Nach ihren Aussagen war es zunächst zu einem Streit zwischen beiden Gruppen gekommen. Im weiteren Verlauf soll einer der Tatverdächtigen einen Gegenstand eingesetzt und auf mehrere Personen eingeschlagen haben.

Kurz darauf soll ein weiterer Beteiligter eine Waffe gezogen und mehrfach geschossen haben. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde dabei niemand getroffen oder verletzt. Ob es sich bei der verwendeten Waffe um eine scharfe Schusswaffe oder eine andere Art von Waffe handelte, konnten die Ermittler bislang noch nicht abschließend feststellen. Die kriminaltechnischen Untersuchungen dauern an.

Die Polizei nahm einen 14-jährigen Jugendlichen sowie einen 18-jährigen Heranwachsenden vorläufig fest. Gegen beide wird nun wegen des Verdachts des versuchten Totschlags sowie gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind derzeit noch unklar und Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Die Beamten sichern derzeit Spuren am Tatort und werten Zeugenhinweise aus. Zudem wird geprüft, welche Rolle die weiteren anwesenden Personen bei dem Vorfall gespielt haben und ob möglicherweise weitere Tatverdächtige oder Zeugen identifiziert werden können.

Der Vorfall sorgt in Stade für große Aufmerksamkeit. Erst vor wenigen Wochen hatte eine andere schwere Gewalttat in der Stadt bundesweit Schlagzeilen gemacht. Die Polizei hatte daraufhin angekündigt, ihre Präsenz im Stadtgebiet vorübergehend zu erhöhen. Auch der aktuelle Einsatz zeigt, wie konsequent die Beamten bei Meldungen über mögliche Schusswaffen reagieren.

Dank des schnellen Einsatzes der Polizei konnten die mutmaßlichen Tatverdächtigen noch am Abend festgenommen werden. Die Ermittlungen laufen nun unter Leitung der Kriminalpolizei weiter. Dabei soll unter anderem geklärt werden, welches Motiv hinter der Auseinandersetzung steckt und welche Art von Waffe tatsächlich eingesetzt wurde.

Die Polizei bittet weiterhin mögliche Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zum Ablauf machen können, sich bei den Ermittlungsbehörden zu melden. Jede Information könne dabei helfen, den genauen Tathergang vollständig aufzuklären.

Bis zum Abschluss der Ermittlungen gilt für die beiden Festgenommenen die Unschuldsvermutung.

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